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Nolde, Emil

(1867 - 1956)

Der deutsche Maler Emil Nolde (* 7. August 1867 als Hans Emil Hansen in Nolde, Gemeinde Buhrkall; † 13. April 1956 in Seebüll Neukirchen, Nordfriesland) war einer der führenden Maler des Expressionismus. Er ist einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Nolde ist bekannt für seine ausdrucksstarke Farbwahl.

Nolde bei Wikipedia >>>

Zitate:


"Die Urmenschen leben in ihrer Natur, sind eins mit ihr und ein Teil vom ganzen All. Ich habe zuweilen das Gefühl, als ob nur sie noch wirkliche Menschen sind, wir aber etwas wie verbildete Gliederpuppen, künstlich und voll Dünkel. Ich male und zeichne und suche einiges vom Urwesen festzuhalten." (1914)"

"Aus dem Nichts alles herausholen, was nicht darinnen war, ein wunderbares Glück göttlicher Schöpfungskraft." - 4. August 1941

"Das, was man malt, ist dem Maler, wie das Instrument, auf dem der Musiker seine Töne streicht." - Ungemalte Bilder

"Die Klugen meistern das Leben, die Weisen durchleuchten es und schaffen neue Schwierigkeiten." - 10. November 1943

"Farben waren mir ein Glück und mir war es, als ob sie meine Hände liebten." - 13. Oktober 1944

"Träume können Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schön gestalten wie der wache Künstler es nicht kann." - Ungemalte Bilder

"Kunst steht nicht unter oder über, sondern jenseits von Richtigkeit und Fehler."

"Kunst ist im höchsten Ausmaße eine männliche Funktion."

""Ich möchte so gern, dass meine Bilder mehr sind, keine zufällige schöne Unterhaltung, nein, dass sie heben und bewegen und dem Beschauer einen Vollklang vom Leben und menschlichen Sein geben." (1927)"

""Alles Ur- und Urwesenhafte immer wieder fesselte meine Sinne. Das große tosende Meer ist noch im Urzustand, der Wind, die Sonne, ja der Sternenhimmel wohl fast auch noch so, wie er vor fünftausend Jahren war." (1934)"

"Phantastisch sein im Werk ist schön, phantastisch sein wollen ist blöd. Wenn die Bodennähe im romantisch phantastischen Schaffen mir zu verschwinden schien, stand ich suchend wieder vor der Natur, Wurzeln in die Erde versenkend und demütig in vertieftem Sehen." (1935)"

"Einige Male bin ich gefragt worden, ob denn ich gar kein Interesse an Menschen nähme, weil anscheinend ich so wenig hinschaue. "Doch sehr", sagte ich, "vielleicht nur anders als üblich." In einer zwölftel Sekunde soll das Auge den Eindruck aufnehmen können, und weiteres Verweilen am Objekt ist Privatvergnügen." (1935)

Mondrian, Piet