Künstler über Kunst Kunst im Blickpunkt Manifeste Traktate Anekdoten Literatur Datenbank Glossar Impressum
Startseite Kunst im Blickpunkt Q - R

Kunst im Blickpunkt


A - B C - D E - F G - H I - J K - L M - N O - P Q - R S - T U - V W - X Y - Z

Weblog Sitemap Gästebuch

Rilke, Rainer Maria

(1875 - 1926)

Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag; † 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz; eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke) war ein österreichischer Autor und einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Daneben verfasste er Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen von Literatur und Lyrik unter anderem aus der französischen Sprache. Sein umfangreicher Briefwechsel bildet einen wichtigen Bestandteil seines literarischen Schaffens.

Rilke bei Wikipedia >>>

Zitate:


"Da aber Werke der Kunst immer Ruhe sind, festgehaltene Gleichgewichts-Momente, so kann Unruhe in jedem Fall (wo es sich um wirkliche Kunst handelt), nur auf der Seite des Beschauers sein, während das Werk selbst [...] immer wie ein Baum betrachtet werden kann, d.h. reine Anschauung aushält und zuläßt." (1902)
_____

"Die Kunst geht von Einsamen zu Einsamen in hohem Bogen über das Volk hinweg."
_____

"Kunst heißt, nicht wissen, daß die Welt schön ist, und eine machen."
_____

"Ein Kunstwerk ist gut, wenn es aus Notwendigkeit entstand. In dieser Art ihres Ursprungs liegt sein Urteil; es gibt kein anderes."
_____

"Diese unglückselige Meinung, daß die Kunst sich erfülle in der Nachbildung, sei es nun der idealisierten oder möglichst getreuen Wiederholung, der Außenwelt, wird immer wieder wach."
_____

"Diese Art zu sein hat etwas Naives und Unwillkürliches und ähnelt jener Zeit des Unbewußten an, deren bestes Merkmal ein freudiges Vertrauen ist: der Kindheit." (1898) (Rainer Maria Rilke über die "Kunst als Lebensanschauung")

Rathenau, Walter Q - R