Künstler über Kunst Kunst im Blickpunkt Manifeste Traktate Anekdoten Literatur Datenbank Glossar Impressum
Startseite Kunst im Blickpunkt A - B

Kunst im Blickpunkt


A - B C - D E - F G - H I - J K - L M - N O - P Q - R S - T U - V W - X Y - Z

Weblog Sitemap Gästebuch

Breton, André

(1896 - 1966)

André Breton (* 19. Februar 1896 in Tinchebray (Orne) in der Normandie; † 28. September 1966 in Paris) war ein französischer Dichter, Schriftsteller und der wichtigste Theoretiker des Surrealismus; sein ganzes Leben war an diese Bewegung gekoppelt.

Breton bei Wikipedia >>>

Zitate:


"die einfachste surrealistische handlung besteht darin, mit revolvern in den fäusten auf die straße zu gehen und blindlings soviel wie möglich in die menge zu schießen. wer nicht wenigstens einmal im leben lust gehabt hat, auf diese weise mit dem derzeit bestehenden elenden prinzip der erniedrigung und verdummung aufzuräumen, der gehört eindeutig selbst in diese menge und hat den wanst ständig in schußhöhe"
_____

"Es ist untragbar, dass die Zeichnung, die Malerei, noch heute da stehen, wo die Schrift vor Gutenberg stand." (1934)
_____

" 'Die Welt verändern'; hat Marx gesagt; 'das Leben ändern'; hat Rimbaud gesagt: Diese beiden Lösungen sind für uns eine einzige."
_____

"Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität. Nach ihrer Eroberung strebe ich, sicher, sie nicht zu erreichen, zu unbekümmert jedoch um meinen Tod, um nicht zumindest die Freuden eines solchen Besitzes abzuwägen."
_____

"Die Kunst ist keine Unterwerfung, sie ist Eroberung."
_____

"Werde, der du bist!"
_____

"Wenn die Tiefen unseres Geistes seltsame Kräfte bergen, befähigt, diejenigen der Oberfläche zu mehren oder sie siegreich zu bekämpfen, so haben wir allen Grund, sie aufzufangen, sie zuerst aufzufangen und danach, wenn nötig, der Kontrolle unserer Vernunft zu unterwerfen."
_____

"Sagen wir es frei heraus: das Wunderbare ist immer schön; jegliches Wunderbare ist schön; schön ist überhaupt nur das Wunderbare..."
_____

Adorno, Theodor Burckhardt, Jacob Christoph