Steiner, Rudolf - Zitate

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Rudolf Steiner

(1861-1925)

 


Philosoph, Pädagoge (Österreich)

 

 


"Die Kunst ist eine fortwährende Erlösung von geheimnisvollem Leben, das in der Natur selbst nicht sein kann, das herausgeholt werden muß."

 


"Was ist Kunst? - so sagt Herman Grimm, der eine wirklich künstlerische Menschennatur war: Kunst ist, was Freude macht. - Es ist eigentlich im Grunde genommen die einzige wahre Definition der Kunst: Kunst ist, was Freude macht."

 


"Wahre Heilung vom Bösen zum Guten wird in der Zukunft für die Menschenseelen darin liegen, daß die wahre Kunst jenes geistige Fluidum in die menschlichen Seelen und in die menschlichen Herzen senden wird, so daß diese Menschenseelen und -herzen – wenn sie das Fluidum auf sich wirken lassen von dem, was geworden ist in architektonischer Skulptur und anderen Formen – dann, wenn sie lügnerisch veranlagt sind, aufhören zu lügen; daß, wenn sie friedensstörerisch veranlagt sind, aufhören, den Frieden ihrer Mitmenschen zu stören."

 


"Was in der Natur schon geschaffen wird, das kann die Natur immer noch besser machen als der Mensch, und wenn dieser Landschaften oder was immer die Natur nachahmen will, so wird er, auch wenn er noch so ein großer Künstler ist, hinter der Natur zurückbleiben müssen. Überflüssig ist im Grunde genommen Dasjenige, was Naturnachahmung ist."

 


"Die Kunst ist berufen, das Gleichnis des Vergänglichen zu durchtränken mit der Botschaft von dem Unvergänglichen. Das ist ihre Mission."

 


"Überall, wo aus wahrer künstlerischer Gesinnung Kunst herausgebildet wird, ist die Kunst ein Zeugnis für das Zusammenhängen des Menschen mit den übersinnlichen Welten."

 


"Kunst ist imstande, das Licht des Weltenalls in sich zu versammeln. Kunst ist aber auch imstande, allem Irdisch-Materiellen Lichtglanz zu geben."

 


"Daß die Menschen gewöhnlich nicht von übersinnlichen Welten sprechen, rührt lediglich davon her, daß sie auch nicht die sinnliche verstehen, vor allen Dingen das nicht einmal verstehen, was einstmals die spirituelle Menschenkultur gekannt hat, was aber verloren gegangen ist und was zur Äußerlichkeit geworden ist: Kunst."