Hegel, G.W.F. - Zitate

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

(1770-1831)


Philosoph (Deutschland)

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"Denn eben ihrer Form wegen ist die Kunst auch auf einen bestimmten Inhalt beschränkt."

 


"Nicht die Dinge an sich sind schön, sondern erst das Zeichen, das man für sie findet."

 


"Was Kunst uns zeigen soll, ist nicht der Inhalt und seine Realität, sondern das in Rücksicht auf den Gegenstand ganz interessenlose Scheinen. Vom Schönen wird gleichsam das Scheinen als solches für sich fixiert, und die Kunst ist die Meisterschaft in der Darstellung aller Geheimnisse des sich in sich vertiefenden Scheinens der äußeren Erscheinungen."

 

 


"Die Kunst in dieser Idealität ist die Mitte zwischen dem bloß objektiven Dasein und der bloß inneren Vorstellung."

 


"Denn die Kunst ist nicht für einen kleinen abgeschlossenen Kreis weniger vorzugsweise Gebildeter, sondern für die Nation im Großen und Ganzen da."

 


"Das Gebundensein an einen besonderen Gehalt und einen nur für diesen Stoff passende Art der Darstellung ist für den heutigen Künstler etwas Vergangenes und die Kunst dadurch ein freies Instrument geworden, das er nach Maßgabe seiner subjektiven Geschicklichkeit in bezug auf jeden Inhalt, welcher Art er auch sei, gleichmäßig handhaben kann."

 


"Ist der ganze Gehalt der Individuen nicht idealisch, so darf es auch nicht die Kleidung sein... Dessenohnerachtet macht auch die moderne Kleidung wieder dadurch manche Schwierigkeit, daß sie der Mode unterworfen und schlechthin veränderlich ist... Deshalb sind auch nur solche Bekleidungsarten für Statuen beizubehalten, welche den spezifischen Charakter einer Zeit in einem sehr dauernden Typus ausprägen; im allgemeinen aber ist es rätlich, einen Mittelweg zu finden... Am besten machen sich deshalb bloße Büsten, die denn auch leichter ideal geahlten werden können."

 


"Das Kunstwerk ist der schöne Schein der Idee."

 


"Die Kunst nun aber ist deshalb die erste näher gestaltende Dollmetscherin der religiösen Vorstellungen, weil die prosaische Betrachtung der gegenständlichen Welt sich erst geltend macht, wenn der Mensch in sich als geistiges Selbst-bewußtseyn sich von der Unmittelbarkeit frei gekämpft hat, und derselben in dieser Freiheit, in welcher er die Objektivität als eine bloße Aeußerlichkeit verständig aufnimmt, gegenübersteht."