Hebbel, Christian Friedrich - Zitate

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Christian Friedrich Hebbel

(1813-1863)

 


Dichter (Deutschland)

 

 


"Die Kunst ist dem Irrtum nicht ausgesetzt, denn, wenn sie Leben gibt, so gibt sie immer Wahrheit; es handelt sich also immer darum, ob sie leben gibt, d.h. ob sie Kunst ist."

 


"Die Kunst ist die höchste Form des Lebens, wenn auch nicht des Geistes."

 


"Die Kunst ist das einzige Medium, wodurch Welt, Leben und Natur Eingang zu mir finden; ich habe in dieser ernsten Stunde nichts zu bitten und zu beten, als daß es mir durch ein zu hartes Schicksal nicht unmöglich gemacht werden möchte, die Kräfte, die ich für sie in meiner Brust vermute, hervorzukehren."

 


"Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit."

 


"Alle Teilnahme an der Kunst beruht auf der Teilnahme an fremden Existenzen."

 


"Die Kunst hat es mit dem Leben, dem inneren und äußeren, zu tun, und man kann wohl sagen, daß sie beides zugleich darstellt, seine reinste Form und seinen höchsten Gehalt."

 


"Nicht was der Mensch soll, was und wie er es vermag, zeige die Kunst."

 


"Das Publikum beklatscht das Feuerwerk, doch keinen Sonnenuntergang."

 


"Die Höhe der Kultur ist die einzige, zu der viele Schritte hinaufführen und nur ein einziger herunter."

 


"Kunst und Gesellschaft verhalten sich jetzt zueinander wie Gewissen und Tun. Welch eine Zeit, wenn sie sich dereinst decken, wenn Kunst gar nicht schöner träumen kann, als die Gesellschaft lebt!"

 


"Die meisten Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten."