Warhol, Andy - Zitate

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Andy Warhol

(1876-1958)

 


Maler, Grafiker und Filmemacher (USA)

 

 


"Jemand hat gesagt, Brecht hätte gewollt, daß jedermann gleich denkt. Ich möchte, daß jedermann gleich denkt. Aber Brecht wollte es sozusagen durch den Kommunismus [...]. Hier in Amerika geschieht es ganz von selbst [...]. Es ist schwer, schöpferisch zu sein, und es ist auch schwer, nicht zu glauben, daß das, was man tut, schöpferisch ist und schwer, nicht schöpferisch genannt zu werden, weil jedermann beständig darüber redet und über Individualität. Jedermann ist immer schöpferisch." (1962)

 


"Die Pop-Künstler machten Bilder, die jeder, der den Broadway entlangging, im Bruchteil einer Sekunde wiedererkennen konnte - Comics, Picknicktische, Männerhosen, Berühmtheiten, Duschvorhänge, Kühlschränke, Colaflaschen - all die großartigen modernen Dinge, die von den Abstrakten Expressionisten so geflissentlich übersehen wurden." (1980)

 


"Um als Künstler erfolgreich zu sein, muß man in einer guten Galerie ausgestellt werden. Wie Dior, der verkauft seine Originale auch nicht an einem Ladentisch bei Woolworth. Das ist einfach eine Frage des Marketings. [...] Also brauchst du eine gute Galerie, damit die "herrschende Klasse" von dir Notiz nimmt und mit Vertrauen in deine Zukunft schaut. Erst dann werden die Sammler dich kaufen, ob für fünfhundert Dollar oder fünfzigtausend. Egal, wie gut du bist, wenn du nicht richtig gefördert wirst, wird dein Name nicht zu denen gehören, an die man sich erinnern wird." (1980)

 


"Es fing damit an, daß jemand schlief, und dann wurde es einfach länger und länger. Ich habe tatsächlich all die Stunden für diesen Film gedreht, aber ich habe den endgültigen Film ein bißchen frisiert, um eine bessere Linie zu bekommen."

 


"Ich liebe Amerika, und hierzu einige Beweggründe. Meine Bilder sind symbolische Aussagen über die grellen unpersönlichen Produkte und diese aufgemotzten materialistischen Objekte, auf denen Amerika heutzutage aufgebaut ist. Sie sind Projektion all dessen, was gekauft und verkauft werden kann: praktische, aber vergängliche Symbole, die uns in Schwung halten."

 


"Ich glaube wirklich an leere Räume, obwohl ich als Künstler viel Müll produziere. Ein leerer Raum ist nie vergeudeter Raum. Ein vergeudeter Raum ist jeder Raum, in dem Kunst ist. Ein Künstler ist jemand, der Sachen produziert, die keiner haben muss. Er nimmt aus irgendeinem Grund jedoch an, es sei eine gute Idee, seine Mitmenschen mit Kunst zu versorgen. Auf der einen Seite glaube ich also wirklich an leere Räume, aber auf der anderen Seite mache ich, weil ich immer noch Kunst mache, immer noch für andere Müll, den sie dann in ihre Räume tragen, die, wie ich meine, eigentlich leer bleiben sollten."

 


"Um als Künstler erfolgreich zu sein, muß man in einer guten Galerie ausgestellt werden. Wie Dior, der verkauft seine Originale auch nicht an einem Ladentisch bei Woolworth. Das ist einfach eine Frage des Marketings. [...] Also brauchst du eine gute Galerie, damit die "herrschende Klasse" von dir Notiz nimmt und mit Vertrauen in deine Zukunft schaut. Erst dann werden die Sammler dich kaufen, ob für fünfhundert Dollar oder fünfzigtausend. Egal, wie gut du bist, wenn du nicht richtig gefördert wirst, wird dein Name nicht zu denen gehören, an die man sich erinnern wird." (1980)

 


"Kunst ist sehr schnell, weil jede Kunstform, kaum bekannt gemacht, in einer Woche wieder altmodisch ist."

 


"All is pretty"

 


"Wenn du mit deiner Arbeit kein Geld machen kannst, dann mußt du sagen, daß es Kunst ist; und wenn du Geld machst, sagst du, daß es etwas ganz anderes ist."