Dix, Otto - Zitate

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Otto Dix

(1891-1969)

 


Maler, Grafiker (Deutschland)

 

 


"Jedenfalls liegt für mich das Neue in der Malerei in der Verbreiterung des Stoffgebietes, in einer Steigerung der eben bei den alten Meistern bereits im Kern vorhandenen Ausdrucksformen. Für mich bleibt jedenfalls das Objekt das Primäre, und die Form wird erst durch das Objekt gestaltet. Daher ist mir stets die Frage von größter Bedeutung gewesen, ob ich dem Ding, das ich sehe, möglichst nahekomme, denn wichtiger als das Wie ist mir das Was. Erst aus dem Was entwickelt sich das Wie." (1927)

 


"Ich bin bemüht, in meinen Bildern zur Sinngebung unserer Zeit zu gelangen, denn ich glaube, ein Bild muß vor allem einen Inhalt, ein Thema ansprechen. Malen ist ein Versuch, Ordnung zu schaffen, Kunst ist für mich Bannung."

 


"Nein, Künstler sollen nicht bessern und bekehren. Sie sind viel zu gering. Nur bezeugen müssen sie." (1958)

 


"Auch den Krieg muß man als ein Naturereignis betrachten."

 


"Ich werde mich an den Sünden und Tugenden meiner Vorfahren rächen."

 


"Der Maler ist das Auge der Welt"

 


"Entweder ich werde berüchtigt – oder berühmt."

 


"Kein Mensch will das sehen. Ja, was soll denn das eigentlich alles... die ollen Huren und die ollen abgetakelten Weiber und die Kümmernisse des Lebens... Kein Mensch hat Freude daran. Keine Galerie will das aufhängen. Wozu malst du das überhaupt?!"

 


"Das mußte ich alles ganz genau erleben... Ich bin so ein Realist, wissen Sie, daß ich alles mit eignen Augen sehen muß..." (1963)

 


"Jedenfalls liegt für mich das Neue in der Malerei in der Verbreiterung des Stoffgebietes, in einer Steigerung der eben bei den alten Meistern bereits im Kern vorhandenen Ausdrucksformen. Für mich bleibt jedenfalls das Objekt das Primäre, und die Form wird erst durch das Objekt gestaltet. Daher ist mir stets die Frage von größter Bedeutung gewesen, ob ich dem Ding, das ich sehe, möglichst nahekomme, denn wichtiger als das Wie ist mir das Was. Erst aus dem Was entwickelt sich das Wie." (1927)